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Dächer von Reykjavík mit der Kirche und dem Meer im Hintergrund

Unterwegs

Was mit der eSIM nach der Rückkehr zu tun ist

Es gibt nichts zurückzugeben und nichts zu kündigen. Was nach der Landung umzustellen ist, ob das Profil gelöscht gehört und was gilt, wenn du zurückfährst.

Nerea Aguilar 5 Min. Foto von Einar H. Reynis auf Unsplash

Eine Reise-eSIM ist kein Vertrag: Sie ist ein Prepaid-Tarif, der von selbst aufgebraucht wird oder abläuft. Nach der Rückkehr muss man niemanden anrufen, nichts kündigen und kein Gerät zurückgeben. Zu tun sind nur zwei Einstellungen von zehn Sekunden.

Die zwei Einstellungen nach der Landung zu Hause

  1. Stelle deine heimische Leitung wieder als Datenleitung ein.
  2. Deaktiviere die Leitung der Reise-eSIM.

Damit ist alles wie vor der Abreise. Das ist der häufigste Fehler bei der Rückkehr: zu Hause ankommen, merken, dass das Handy langsam ist oder nicht ins Netz kommt, und nicht darauf kommen, dass es weiterhin über eine eSIM hinauswill, die keine Daten mehr hat oder hier keine Abdeckung.

Muss man das Profil löschen?

Nicht nötig. Ein deaktiviertes Profil verbraucht nichts, kostet keinen Akku und stört nicht. Es kann unbegrenzt gespeichert bleiben.

Löschen lohnt sich in zwei Fällen: wenn du das Handy verkaufst oder wenn im Chip kein Platz mehr ist, denn die Zahl der Profile ist begrenzt. Dann lösche die abgelaufenen und nicht das, was du wieder verwenden könntest.

Und Vorsicht mit dem Knopf: Ein Profil zu löschen lässt sich nicht rückgängig machen. Wäre der Tarif noch gültig, ist er weg.

Wenn du in dasselbe Land zurückkehrst

Das hängt davon ab, ob der Tarif noch gültig und ob er aufladbar ist. Ist er abgelaufen, gibt die gespeicherte eSIM keine Daten mehr, auch wenn sie im Handy bleibt, es braucht also einen neuen Tarif. Ist er aufladbar und nicht abgelaufen, kann man ihn aufladen, ohne etwas neu zu installieren.

Das ist eine Angabe des Tarifs, keine allgemeine Regel, und sie steht auf seiner Seite.

Was mit den nicht verbrauchten Daten passiert

Sie verfallen mit dem Tarif, wie bei jedem Reise-Prepaid. Die Tage sind Kalendertage und laufen, auch wenn du das Handy nicht benutzt, sie werden also nicht für die nächste Reise aufgehoben.

Deshalb lohnt es sich, die Größe beim Kauf gut zu treffen, statt sicherheitshalber zu viel zu nehmen.

Um es beim nächsten Mal zu treffen, stehen die Rechnungen in wie viele Gigabyte eine Reise wirklich verbraucht.

Und eine schnelle Prüfung der Rechnung

Es lohnt sich, die erste Rechnung nach der Reise anzusehen, vor allem wenn du außerhalb deiner Zone warst. Taucht dort Roaming-Verbrauch auf, obwohl du die eSIM dabeihattest, dann war das Daten-Roaming deiner Leitung irgendwann doch an. Das reklamiert man beim Anbieter mit Datum und Land.

Häufige Fragen

Muss ich die eSIM nach der Rückkehr kündigen?

Nein. Es ist ein Prepaid-Tarif, der von selbst abläuft. Es genügt, wieder die heimische Leitung als Datenleitung einzustellen und die eSIM zu deaktivieren.

Muss man das eSIM-Profil löschen?

Nicht nötig: Deaktiviert verbraucht es nichts und stört nicht. Löschen lohnt sich, wenn du das Handy verkaufst oder Platz für ein anderes Profil brauchst.

Kann ich die eSIM auf einer weiteren Reise ins selbe Land verwenden?

Nur wenn der Tarif noch gültig oder aufladbar ist. Ist er abgelaufen, braucht es einen neuen, auch wenn das Profil im Telefon bleibt.

Werden die nicht verbrauchten Daten gutgeschrieben?

Nein. Reisetarife laufen nach Kalendertagen ab und das Guthaben wird nicht für die nächste Reise angesammelt.

Warum surft mein Handy nach der Rückkehr nicht?

Fast immer, weil noch die Reise-eSIM als Datenleitung eingestellt ist. Stelle auf deine heimische Leitung um und deaktiviere die andere.