Unterwegs
Reisefotos mit dem Handy: vier Dinge, die das Ergebnis ändern
Ohne Kurse und ohne seltsame Anwendungen. Das Licht, der Bildausschnitt, zwei Einstellungen am Telefon und wie man sie speichert, ohne den Datentarif zu verbrauchen.
Reisefotos werden durch vier Gewohnheiten sehr viel besser als durch ein neues Handy. Und alle vier lernt man an einem Nachmittag.
1. Die Uhrzeit, die mehr entscheidet als die Kamera
Die erste und die letzte Lichtstunde machen fast jedes Foto gut, und der Mittag verdirbt es fast immer. Wenn Ihnen ein Ort wichtig ist, gehen Sie früh hin: außerdem sind weniger Leute da.
2. Gehen Sie näher heran und stellen Sie jemanden hinein
Der häufigste Fehler ist die ganze Landschaft ohne irgendetwas, das Maßstab gibt. Eine Person im Bild, und sei sie klein, verändert das Foto vollständig und macht daraus außerdem eine Erinnerung statt einer Postkarte.
3. Zwei Einstellungen, auf die es ankommt
- Das Raster, um Horizonte nicht zu verkanten: nichts verrät ein in Eile gemachtes Foto mehr.
- Zum Scharfstellen tippen und zum Abdunkeln wischen, denn das rettet einen ausgebrannten Himmel.
Damit allein wird die Hälfte der Fotos besser.
4. Speichern, ohne den Tarif zu verbrauchen
Auf einer Reise entstehen Hunderte Fotos, und viele laden sich von selbst hoch, sobald eine Verbindung da ist. Das ist bei fast jeder Reise der größte Datenposten, und er lässt sich mit einer Einstellung steuern.
- Sicherung nur über WLAN, und nachts hochladen lassen.
- Wenn Sie filmen, prüfen Sie die Auflösung: in höchster Qualität ist das Handy in zwei Tagen voll.
- Leeren Sie ab und zu den Papierkorb der Galerie, der genauso Platz belegt.
- Und löschen Sie unterwegs: fünfzehn Fotos vom selben Ort sind keine Erinnerung, sondern ein Platzproblem.
Was jede Sache verbraucht, steht in wie viele Gigabyte eine Reise wirklich verbraucht.
Das Foto verbessert nicht das Handy: es verbessert die Uhrzeit, zu der Sie aus dem Haus gehen.
Häufige Fragen
Wann ist die beste Zeit für Reisefotos?
Die erste und die letzte Lichtstunde. Der Mittag ist die schlechteste und außerdem meist die Zeit mit den meisten Leuten.
Welche Einstellungen am Handy helfen?
Das Raster, um Horizonte nicht zu verkanten, und zum Scharfstellen tippen und zum Abdunkeln wischen.
Wie verhindere ich, dass die Fotos meinen Datentarif auffressen?
Indem Sie die Sicherung auf nur WLAN stellen, damit sie nachts von der Unterkunft aus hochlädt.
Darf ich alles fotografieren?
Nein. Es gibt Tempel, Museen und Gebäude, wo es verboten ist, und in manchen Ländern hat das Fotografieren bestimmter Anlagen rechtliche Folgen.